Auswandern nach Thailand

Schon seit den Siebziger Jahren ist Thailand ein beliebtes Land für Auswanderer, die den Alltag in Europa hinter sich lassen wollen und das Grau in Grau gegen eine atemberaubende Landschaft und pulsierendes Leben am Meer eintauschen wollen.

Wenngleich es zuerst vorwiegend die Hippies waren, die hier nach einem Platz für alternatives Leben gesucht haben, sind es heute zunehmend Rentner, die hier ihren Lebensabend genießen möchten. Schon heute leben zahlreiche deutsche Rentner in Thailand. Denn selbst mit einer durchschnittlichen Rente kann man durch das niedrigere, thailändische Lohnniveau einen im Vergleich zu Deutschland gehobenen Lebensstil führen und natürlich auch das bessere Wetter genießen. Für deutsche Auswanderer ab einem Alter von 50 Jahren gibt es ein besonderes, Non Immigrant O Visum. Dieses gilt für ein Jahr.

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Natürlich ist es theoretisch auch möglich, nach Thailand auszuwandern, um dort zu arbeiten. Dafür wird jedoch ein Arbeitsvertrag mit einer thailändischen Firma vorausgesetzt, die ein Gehalt von monatlich mindestens, umgerechnet 1140,— Euro bezahlt, was für thailändische Verhältnisse enorm hoch ist. Ansonsten kann jeweils nur ein Visum für 90 Tage beantragt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist die Ausreise notwendig.

Wie bei allen Auswanderungsländern ist es natürlich auch bei Thailand sehr wichtig, sich im Vorfeld über die örtlichen Gegebenheiten des gewünschten Aufenthaltsortes genau zu informieren. Vor allem die medizinische Versorgung sollte geklärt werden. Die medizinische Infrastruktur ist naturgemäß vorwiegend in den Touristenzentren gut ausgebaut. So finden sich etwa in Phuket oder Pattaya auch Ärzte, die Deutsch sprechen.

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Auch sollte man bedenken, dass es um die öffentliche Sicherheit nicht überall so gut bestellt ist wie etwa in Deutschland. Diebstähle und Attacken auf Ausländer sind nicht selten. Vor allem dann, wenn man falsches Verhalten an den Tag legt. Auch die thailändische Polizei arbeitet anders als hierzulande.